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Börse Aktuell 04.05.2012
Liebe Leserinnen und Leser,

„Nimm drei, zahl zwei”, „20 Prozent auf alles“ oder „jeder Euro ein Punkt“. Ob Gutscheine, Kupons oder etwas ausgefallener Groupons – ohne einen Bonus ist scheinbar kaum noch eine Urlaubsreise, ein Baumarktartikel, ein Auto oder ein Elektrogerät zu verkaufen. Doch aus einem vermeintlichen Bonus (lat. für „gut“) kann schnell ein Malus werden. Denn berauscht von dem Gedanken möglichst viel sparen zu wollen, merken wir oft nicht, dass wir das Produkt oder den Service eigentlich nicht wirklich benötigen oder schlimmer noch, es geringfügig teurere, dafür aber bessere oder effektivere Angebote gibt.

Was wir aus dem „normalen“ Alltag kennen, setzt sich zunehmend auch in der Finanzbranche durch. Eine Bohrmaschine für einen neuen Kunden, die goldene Mitgliedskarte mit vielen Vergünstigungen für Heavy-Trader. Da nicht direkt mit einer Produktentscheidung verbunden, sind „Goodies“ dieser Art durchaus ok. Schwieriger wird es hingegen, wenn ein „Bonus“ als direkter Kaufanreiz für ein Finanzprodukt angeboten wird. So las ich kürzlich eine Anzeige, in der für die Zeichnung eines Fonds mit einem Tankgutschein in nennenswerter Höhe geworben wurde. Ohne das angebotene Produkt näher zu kennen, sollten Anleger bei solchen Angeboten generell sehr wachsam sein. Für den Kauf eines Finanzproduktes kann nämlich nicht eine „kostenlose“ Tankfüllung oder die fünfte Kaffeemaschine entscheidend sein. Entscheidend müssen die Anlageziele des Anlegers, seine Sicherheitserwartungen und die daran ausgerichteten Renditemöglichkeiten sein. Dazu sind harte Fakten notwendig – sonst kann eine „Bonus“-Entscheidung schnell zu einem sehr teuren „Vergnügen“ werden. In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Unternehmen fundinfo.com können speziell Fondsanleger auf unseren Internetseiten (www.boersenag.de) zu vielen Fonds solch detaillierte Informationen - Jahres- und Halbjahresberichte, Produktinformationsblätter usw. - kostenlos downloaden. Wer das nicht möchte, befragt auf jeden Fall seinen Wertpapierberater. Sparen kann der Anleger dann beim Erwerb des Fonds über die Börse Hamburg, weil Fonds hier generell ohne Ausgabeaufschlag gehandelt werden. Ein Tankgutschein scheint mir jedenfalls -  trotz der hohen Spritpreise - der schlechteste „Ratgeber“ bei Finanzprodukten zu sein.

Ihnen allen wünsche ich ein schönes Wochenende.

Ihr Kay Homann

Börsen Hamburg und Hannover

Großer Wahltag

Der Treibsand des Geldes

Wie wird der NISAX20 berechnet?

Seminare an der Börse Hamburg

Veränderung statt Starre

Schicksalswahl in Griechenland

SEB ImmoInvest sorgt für Aufregung

„Wandelhalle“ im Hamburger Hauptbahnhof am Zweitmarkt gehandelt

Großer Wahltag


Am kommenden Sonntag ist großer Wahltag. In Frankreich wird in der alles entscheidenden Stichwahl der neue Präsident gewählt. Der Gewinner des ersten Wahlganges, Herausforderer Francois Hollande, verbreitete mit seinen Forderungen zu Nachverhandlungen zu dem längst beschlossenen Fiskalpakt und Äußerungen zu anderen wichtigen europäischen Angelegenheiten Angst und Schrecken. Auf Angela Merkel würde Schwerstarbeit zukommen, einen Präsidenten Hollande auf EU-Kurs zu bringen. Was das Verhältnis Berlin-Paris und die Stimmung an den Kapitalmärkten angeht, wäre die Wiederwahl des von seiner Nation eher ungeliebten Präsidenten Sarkozy begrüßenswerter.

Noch viel entscheidender wird aber die Wahl in Griechenland sein. Besinnen sich die Griechen und wählen eine Regierung, die sich an die mit der EU getroffenen Vereinbarungen halten wird? Die eigene Zukunft und die ihres Landes stehen auf dem Spiel. Den letzten Umfragen zufolge werden die bisher regierenden Sozialisten ein Debakel erleben, das in der Geschichte seinesgleichen sucht. Um die Konservativen sieht es zwar etwas besser aus, für eine gemeinsame Regierungsmehrheit wird es aber aller Voraussicht nach knapp werden. Falls tatsächlich bis zu zehn Parteien den Einzug in das Parlament schaffen, wird die Bildung einer neuen Regierung ein schwieriges Unterfangen werden. Gegenüber der letzten Parlamentswahl haben Kommunisten und radikale Parteien, die allesamt die Vereinbarungen mit der EU ablehnen, in der Wählergunst deutlich aufgeholt.

Am kommenden Montag wird es also spannend, wie die Kapitalmärkte – insbesondere auf die Wahl in Griechenland – reagieren werden. Im schlimmsten Fall wird Teil III. der Schuldenkrise beginnen…

Die Wahl zum neuen Landtag in Schleswig-Holstein ist innerdeutsch sicherlich ein gutes Stimmungsbarometer, für die Finanzmärkte indessen weniger von  Bedeutung.

Ansonsten könnte am Aktienmarkt doch alles so schön sein: Die Berichtssaison verläuft in geordneten Bahnen, die nach der starken Performance des ersten Quartals längst überfällige Konsolidierung dauert immer noch an. Die aktuelle konjunkturelle Situation ist, wie von den Volkswirten aber auch nicht anderes prognostiziert wurde, nicht rosig – der Ausblick für 2013 jedoch deutlich besser. Gut, dass an der Börse bekanntlich ja die Zukunft gehandelt wird.

 

Carsten Gerlinger

CEFA Senior-Portfoliomanager
Quint:Essence Capital S.A.,
Munsbach/ Luxemburg

www.Quint:Essence.lu

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Der Treibsand des Geldes


Vor etwa zwei Wochen habe ich mit großer Aufmerksamkeit eine Diskussionsrunde im Fernsehen verfolgt, bei der es um die Probleme der Euro-Länder und deren Lösungsansätze ging. Ich muss Ihnen gestehen, dass ich nach Ende der Sendung mit Unbehagen zu Bett gegangen bin. Das deshalb, weil in der Diskussionsrunde hochrangige Gelehrte saßen, die den Eindruck vermittelten, nicht einmal den Hauch eines Lösungsansatzes zu besitzen. Die Einzigen, die diese Ansätze zur Hand hatten, waren die anwesenden Politiker. Auf diese möchte ich jedoch nicht eingehen, da es sich hier um eine Berufsgruppe handelt, die bei allem mitredet, ohne wirklich zu verstehen, um was es geht – gemäß dem Motto „denn sie wissen nicht, was sie tun“.

Vielmehr bin ich erschrocken, dass den Wissenschaftlern partout nichts einfallen will, wie die Krise in den Griff zu bekommen ist. Dies deshalb nicht, weil die Strukturprobleme des Südens auch mit noch so viel Transferleistungen nicht wirklich lösbar sind. In Spanien, Griechenland, Portugal usw. gibt es, im Gegensatz zu Deutschland, zweifelsohne keine hocheffektive Industrie. Beispiel: BMW, Mercedes, Porsche, BASF, Siemens usw. sind in Deutschland ansässig und nicht in Griechenland. Es gibt auch keinen Grund, warum sich diese Firmen dort ansiedeln sollten. Da es sich um Euro-Länder handelt, würde kein Wettbewerbsvorteil entstehen. Mir wird immer klarer, dass diese Krise nur lösbar wird, wenn man anfängt, zurückzubauen.

Mit anderen Worten: Man muss entweder zu den nationalen Währungen zurückkehren oder zumindest einen Nord- und Süd-Euro einführen. Die schwachen Länder werden über Jahrzehnte nicht mit großen Industrienationen wie Deutschland mithalten können. Umgekehrt wird ein flächenmäßig kleines Land wie Deutschland nicht ganz Europa auffangen können. Das belegen schon die aktuellen Zahlen. Laut NTV waren im März 17,36 Millionen Menschen in den Euro-Ländern arbeitslos, in der gesamten EU waren es sogar 24,77 Millionen. Die Arbeitslosenquote liegt damit in den Euro-Ländern bei ca. 10,9 Prozent, in sämtlichen EU-Staaten bei etwa 10,2 Prozent. Die Spitzenreiter sind Spanien mit einer Arbeitslosenquote von 24,1 Prozent, gefolgt von Griechenland mit 21,7 Prozent. Die Hilflosigkeit der Politik, die hinter diesen Zahlen steckt, führt zwangsläufig zu einer Umverteilungsdiskussion, die leider auch keinen Lösungsansatz bietet, da sozialistische Systeme nur kurzfristig Hilfe versprechen und langfristig zu noch mehr Armut führen, ansonsten wären nicht alle sozialistischen Systeme zusammengebrochen.

Über Ihre Meinung, die Sie mir gerne per E-Mail zusenden können, würde ich mich sehr freuen. Dieses Thema geht doch im Grunde, direkt oder indirekt, uns alle an. Meine E-Mail-Adresse lautet: hubert.weinlich@finanzmatrix.de.
 

 

Hubert Weinlich

Vorstand der Finanzmatrix AG

www.finanzmatrix.de

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Wie wird der NISAX20 berechnet?


Berechnet wird der NISAX20 börsentäglich aus den Kursen der 20 wichtigsten börsennotierten Aktiengesellschaften mit Firmensitz in Niedersachsen. Der Index ist kapitalgewichtet. Das heißt, das Gewicht einer Aktie bemisst sich nach ihrem Anteil an der gesamten Kapitalisierung der im NISAX20 enthaltenen Werte. Berücksichtigung findet dabei nur der Anteil des Aktienkapitals, der sich in Streubesitz befindet, der sogenannte Freefloat.

Der niedersächsische Aktienindex ist ein Kursindex, bei dem lediglich eine Bereinigung um Erträge aus Bezugsrechten und Sonderzahlungen vorgenommen wird. Dividendenabschläge führen dagegen zu einer entsprechenden Reduzierung des Index. Das ist der wesentliche Unterschied zu der in der Öffentlichkeit vielbeachteten Variante des DAX, in dem die 30 größten deutschen Aktiengesellschaften zusammengefasst sind.

Um zu vermeiden, dass einzelne Aktien den NISAX20 zu stark dominieren, findet vierteljährlich zu dem Termin, zu dem auch die Indexzusammensetzung überprüft wird, eine Kappung statt, sodass dann das Gewicht einzelner Aktien nicht mehr als 15 Prozent beträgt.

Um die Berechnung und die Zusammensetzung des NISAX20 so transparent wie möglich und für jeden nachvollziehbar zu machen, wurden sämtliche Parameter in einem klaren und strengen Regelwerk zusammengefasst. Dieser Leitfaden zum NISAX20 steht Interessenten unter www.nordlb.de zur Verfügung.
 

 

 
Thorsten Strauß,
Analyst im Company Research
der NORD/LB Hannover
www.nordlb.de

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Veränderung statt Starre


Die Aktienmärkte bewegen sich derzeit seitwärts. Während die Berichtssaison mit ganz überwiegend positiv aufgenommenen Unternehmensdaten stabilisiert, gibt es hinsichtlich der bisherigen Krisenbewältigung in Europa eine durch die Wahlen in Frankreich wieder verstärkte Unsicherheit. Man befürchtet zudem, dass der Aufschwung in den USA an Fahrt verlieren könnte; die Entwicklung am Immobilienmarkt schafft keine zusätzlichen Kaufkraftsteigerungen der US-Bürger.

Die erfreulichste Kursentwicklung verzeichnen derzeit die deutschen Autobauer Volkswagen und BMW, die dank des Absatzes in Übersee ihre Wachstumsstory fortschreiben. Und dann adidas und einige weitere Konsumunternehmen, die mit internationalem Erfolg Anschluss an ihre zumindest hinsichtlich der Marktkapitalisierung noch übermächtigen Wettbewerber aus den USA, Britannien, Benelux, Frankreich oder Spanien halten. Es tut sich zudem einiges im stark regulierten Gesundheitssektor. Die Übernahme von Rhön-Klinikum durch Fresenius ist ein folgenreicher Durchbruch, der höhere Verhandlungsmacht schafft und der Effizienz, dem marktwirtschaftlichen Denken in diesem Bereich größeren Einfluss sichert.

Das Chance-Risiko-Verhältnis auf den Aktienmärkten schätze ich positiv ein. Wir leben in einer Epoche stark abnehmender Kapitalfehlallokation. Dazu tragen die Erfahrungen, auch die intellektuelle Auseinandersetzung mit der Bildung von Preisblasen bei. Vor allem setzt sich bei weltweit immer mehr Entscheidungsträgern die Erkenntnis durch, dass Leistung sich lohnen muss. In Griechenland war das Ärmelaufkrempeln für die Bürger wenig ertragreich, so wenig zielführend wie Initiativkraft im Alltag der DDR. Die Wahl von Francois Hollande zum Präsidenten und kurz darauf die Verschiebung der Parlamentsmehrheit zugunsten der Sozialisten werden die Fünfte Republik aus einer Starre heben; zu erwarten ist, dass ein großer Aufholprozess Frankreich wieder an die Spitze führt. Im Gegensatz zur Situation bei Amtsantritt von Mitterrand stehen keine marktschädlichen Experimente zu befürchten. Um die Gunst eines Kommunistenführers Georges Marchais geht es schon lange nicht mehr. Vielmehr wird Hollande an der vernunftorientierten Politik eines Rochard, Delors oder Jospin anknüpfen. Er muss die Bürger, die derzeit Verlierer der großen politischen Aufräumarbeiten sind, mitnehmen. Er ist dazu von Politikverständnis wie Habitus besser in der Lage als der bisherige Amtsinhaber oder auch als Parteifreund … Strauss-Kahn.

Starre wäre das letzte, was die Aktienmärkte brauchen. Die laufenden Veränderungen stärken einen von Ideologien befreiten, einen marktwirtschaftlichen Kurs.
 

 

Oliver Drebing

Vorstand der SRH AlsterResearch AG in Hamburg

www.Alsterresearch.de

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Schicksalswahl in Griechenland


Am kommenden Sonntag wird über das Schicksal der Hellenen entschieden. Es geht um die Zukunft des am Boden liegenden Landes und um den Verbleib in der europäischen Währungsunion. Die Gunst der Wahlkampf-Stunde nutzen vor allem kleine Protestparteien, die sich grundsätzlich gegen die Auflagen für das Rettungspaket stellen. Das findet bei der griechischen Bevölkerung großen Zuspruch. All die 36 Splitterparteien haben eines gemeinsam: Sie sind gegen das Diktat der Europäischen Union. Daher ist der Wahlausgang von besonderer Brisanz für die gesamte Euro-Zone.

EZB lässt den Leitzins unverändert

Die Europäische Zentralbank lässt sich nicht unter Druck setzen: Europas Währungshüter lassen sich von neuen Sorgen um die Finanzstabilität nicht zu weiteren Krisenhilfen drängen. Auch bei der auswärtigen Sitzung in Barcelona drehte der EZB-Rat nicht an der Zinsschraube. Der Leitzins bleibt auf dem Rekordtief von 1,0 Prozent. Nach den zwei Langfrist-Tendern sehen die Währungshüter Politik und Banken am Zug. Im Dezember und Februar hatte die EZB den Banken extrem billiges Geld für bis zu drei Jahre angeboten. Die Institute liehen sich insgesamt gut eine Billion Euro. Notenbank-Präsident Mario Draghi hatte gemahnt, die Krisenhilfe zu Reformen zu nutzen. Der EZB-Präsident machte deutlich, dass die Stärkung des Wachstums durch Strukturreformen erreicht werden müsste.

Wirbel um Down Under

Zu Wochenbeginn hat die Australische Notenbank den Leitzins überraschend um 50 Basispunkte auf 3,75 Prozent gesenkt. Der Leitzins hat damit den niedrigsten Stand seit 2009 erreicht. Die niedrige Inflationsrate hat diesen Schritt ermöglicht. In den nächsten Monaten sei mit einer weiter fallenden Teuerungsrate zu rechnen, begründen die australischen Notenbanker ihre Entscheidung. Zudem hat die Konjunkturlokomotive an Fahrt verloren. Die Rendite zehnjähriger Aussie-Bonds fiel auf das niedrigste Niveau seit den fünfziger Jahren. Der Australische Dollar (auch „Aussie“ genannt), sank nach der Zinssenkung um mehr als 1 Prozent auf rund 1,03 US Dollar. Die australische Währung ist eine typische Rohstoffwährung, da Australien über die größten Rohstoffvorkommen verfügt. Das Land und die Währung profitieren daher besonders von einer florierenden Wirtschaft der Schwellenländer.

Neueinführungen am Börsenplatz Hannover

Der österreichische Baukonzern Strabag SE hat eine Unternehmensanleihe WKN: A1G4HR im Volumen 100 Mio. Euro begeben. Der Firmenbond wird mit 4,25 Prozent verzinst und am 10.05.2019 endfällig. Die Stückelung beträgt anlegerfreundliche 1.000 Euro. Die Anleihe ist per heute an den Börsen Hannover und Hamburg handelbar.

Umsatzspitzenreiter der Woche

5,50 % Hochtief AG Anleihe 12/17 WKN: A1MA9X, fällig: 23.03.2017, Kurs: 105,15, Rendite: 4,31 Prozent, Umsatz: 250.000 Euro

1,75 % Bundesanleihe WKN: 113547, fällig: 04.07.2022, Kurs: 101,25, Rendite: 1,61 Prozent, Umsatz: 20.000.000 Euro
 
 
 
mwb fairtrade

 

Annette Weirauch

Skontroführung Börse Hannover

Mehr Orientierung durch Rentenofferte
Unter www.boersenag.de können Anleger interessante, von den Maklern ausgewählte Anleihen abrufen.

Aktuelle Kurse finden Sie unter www.boersenag.de.

Maklerhotline
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SEB ImmoInvest sorgt für Aufregung

Die Berichtswoche wurde von einem eher lust- und ereignislosen Handel bestimmt. Montag war einer der beliebten Brückentage und auch im weiteren Verlauf der Woche kam der Handel in den Investmentfonds nicht so recht in Schwung. Die Mehrzahl der Anleger genießt die ersten warmen Tage des Frühsommers und kümmert sich gerade nicht um die Geldanlage. Richtig so, denn wer langfristig plant, der muss auch nicht täglich aufs Depot gucken und hektisch werden bei jedem Ausschlag. Mit guten Investmentfonds im Depot kann man sich auch mal zurücklehnen, die Investmentmanager werden es schon richtig machen. Einen guten Fonds bietet die Börse Hamburg in diesem Monat zu besonders günstigen Konditionen an. Schauen Sie sich mal den Flossbach von Storch Fundament WKN: A0HGMH an. Ein Fonds von erfahrenen, und vor allem in der Vergangenheit schon erfolgreichen Fondsmanagern.

Das einzige Thema, das die Anleger diese Woche in Aufregung versetzte, war die geplante eintägige Öffnung des SEB ImmoInvest WKN: 980230. Dieser Fonds sammelt bis zum 7. Mai mittags (13:00 Uhr) alle Verkaufsaufträge und berechnet dann, ob die Rückflüsse die vorhandenen liquiden Mittel übersteigen oder ob das Geld ausreicht. Nun ist der Investmentsparer in der Zwickmühle: Jeder will vielleicht lieber an sein Geld, aber jeder weiß auch, wenn alle so denken, dann ist eine Öffnung nicht möglich und der Fonds wird abgewickelt. Das hätte zur Folge, dass voraussichtlich über fünf Jahre hinweg der Fonds alle Objekte verkauft und nach und nach Auszahlungen an die Anteilseigner vornimmt. Ein, vorsichtig formuliert, unbequemer Umstand! Selbst wenn der Fonds aber in der kommenden Woche alle Rückflüsse bedienen kann, tritt eine Änderung der Geschäftsbedingungen in Kraft, die beinhaltet, dass Rückgaben in Zukunft nur unter erschwerten Bedingungen möglich sind.

Und hier kommt die Börse Hamburg ins Spiel! Bei uns können Sie weiterhin börsentäglich Anteile des Fonds kaufen und verkaufen. Also selbst wenn Sie bei der Fondsgesellschaft keine Stücke verkaufen können in der kommenden Woche, denken Sie dran: Hier in Hamburg wird gehandelt!

 
 
 
mwb fairtrade

Oliver Wetekamp

Skontroführer für Investmentfonds an der Börse Hamburg

www.mwbfairtrade.com

Hier gehts zum Handel mit Investmentfonds an der Börse Hamburg

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„Wandelhalle“ im Hamburger Hauptbahnhof am Zweitmarkt gehandelt


48 Beteiligungen wechselten in der laufenden Handelswoche am Zweitmarkt der Fondsbörse Deutschland den Besitzer. Aus den Reihen der Immobilienfonds kam der größte Umsatzanteil mit rund einer Million Euro. Mit dabei ein Anteil am DG Anlage 22, der zu 104,5 Prozent den Besitzer wechselte.

Der Fonds investiert in das zweigeschossige Einkaufszentrum „Wandelhalle“ mit Handels-, Gastronomie- und sonstigen Dienstleistungsflächen über den Gleisanlagen des Hamburger Hauptbahnhofs, dem Nordsteg mit dazugehörigen Büro- und Lagerflächen.

Die Gesamtnutzfläche beträgt 11.311 Quadratmeter auf einer Grundstücksgröße von 7.352 Quadratmetern. Bis zum Jahr 2060 existiert ein Erbbaurecht für das Grundstück. Das Gebäude steht zudem unter Denkmalschutz. Der Generalmietvertrag läuft bis zum 1. Juni 2016. Für Mitte Mai wird eine Vorabausschüttung von 4,5 Prozent ausgezahlt.
 


 

Alex Gadeberg

Vorstand der Fondsbörse Deutschland
Beteiligungsmakler AG

www.zweitmarkt.de

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Ein solides Wissen über die Anlagemöglichkeiten und die vielfältigen Strategien im Wertpapierbereich ist die Basis für ein erfolgreiches Investment. Speziell den Privatanlegern möchten wir dabei helfen, dieses Wissen schnell und effektiv zu erlangen.

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