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Trügerischer OptimismusDer Jahresauftakt 2012
ist beeindruckend und wirkt wie Balsam für die strapazierten Seelen
der Börsianer. Nach dem alles andere als einfachen Jahr 2011
beeindruckt derzeit die relative Stärke der internationalen
Aktienmärkte. Jegliche positive Nachricht wird zum Anlass genommen,
die Aktienkurse weiter anzufeuern. Wie ist diese starke
Aufwärtsentwicklung zu begründen? Zum einen durch die
Aktivitäten der Notenbanken: Mit der reichlich zur Verfügung
gestellten Liquidität schaffen sowohl die Fed als auch die EZB
günstige Rahmenbedingungen. Zum anderen sind es auch gute
Konjunkturdaten in den USA oder in Deutschland, welche die Börsianer
entzücken. Der Markteinfluss institutioneller Anleger ist zu
Jahresbeginn ebenso nicht zu unterschätzen. Traditionell hohe
Mittelzuflüsse führen zu einem akuten Anlagebedarf.
Kurssteigerungen provozieren Performancedruck bei denjenigen, die am
Aktienmarkt unterinvestiert sind. Der Versuchung, noch schnell auf den
fahrenden Zug aufzuspringen, widerstehen nur wenige. Und rund um die
Schuldenkrise bleiben nicht nur die Belastungsfaktoren aus,
Krisenländer wie Italien und Spanien platzieren sogar zu
günstigeren Konditionen erfolgreich Anleihen. Erinnerungen an
das erste Halbjahr 2011 werden wach. Die Marktteilnehmer ignorierten
seinerzeit die drohende Eskalation der Schuldenkrise. Stattdessen herrschte
ungebremster Konjunkturoptimismus vor, der die Aktienindizes in freundliche
Höhen steigen ließ. Das Ende ist bekannt. Die Frage ist,
wie lange kann der Markt weiter steigen? Die Schuldenkrise wütet
weiter. Italien und Spanien müssen erst noch beweisen, dass die auf
den Weg gebrachten Reformen und Gesetze den gewünschten Erfolg
bringen. In den Umschuldungsverhandlungen Griechenlands mit seinen
Gläubigern steht eine Einigung weiter aus. Verdächtig ruhig
geworden ist es um die Troika, die vor knapp zwei Wochen in Athen eintraf.
Keine Wasserstandsmeldungen, lediglich hier und da Andeutungen von
EU-Politikern, dass der griechische Geldbedarf etwas höher sein
könnte. Konjunkturell wächst in Europa nur noch Deutschland,
während in den USA angesichts des Wahlkampfs großer
Konjunktur-(Zweck-)Optimismus herrscht – und die Häuserpreise
weiter fallen. Ob das Wachstum in den aufstrebenden Ländern stark
genug bleibt, um die Schwächen der herkömmlichen
Industrieländer auszugleichen, ist fraglich. Werfen wir ein
Blick auf die Unternehmen: Sieht man einmal von Apple ab, lässt der
Optimismus manch eines zyklischen Unternehmens deutlich nach. Prominentes
Beispiel hierfür ist Siemens. Insgesamt sind die
Gewinnschätzungen für 2012 noch zu optimistisch,
Enttäuschungspotenzial baut sich auf. In Amerika konnte bisher nur gut
die Hälfte der bisher berichtenden Unternehmen die Gewinnerwartungen
der Analysten übertreffen. Das ist deutlich weniger als in den
Quartalen zuvor und vor allem weniger als im langfristigen Durchschnitt.
Im derzeitigen Stimmungsumfeld sind weitere Kursgewinne möglich.
Wer jedoch mit keinen negativen Nachrichten rund um die Schuldenkrise mehr
rechnet, wird sein blaues Wunder sicherlich noch erleben. Belastungen von
konjunktureller Seite sind in den kommenden Wochen ebenfalls
wahrscheinlich, sodass der Markt derzeit ein nicht unerhebliches
Rückschlagpotenzial aufbaut. Der richtige Zeitpunkt zum Wiedereinstieg
muss sorgfältig gewählt werden, denn das tiefere Kursniveau
bietet ein umso höheres Kurspotenzial... | |
Carstenn
Gerlinger CEFA Senior-Portfoliomanager Quint:Essence Capital
S.A., Munsbach/ Luxemburg www.Quint:Essence.lu
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Transaktionssteuer – warum eigentlich?
In den letzten Tagen hörten wir sehr oft davon, dass unsere
Kanzlerin eine Transaktionssteuer einführen möchte. Noch einen
Schritt weiter geht der französische Staatspräsident Sarkozy, der
die Einführung bereits zum 1. August 2012 plant. Doch wem nutzt
die neue Steuer, und wem schadet sie? Nun, die Befürworter der neuen
Steuer wollen diejenigen an den Kosten beteiligen, die angeblich die Krise
mitverursacht haben. Hier also insbesondere die Hedge-Fonds und die
Spekulanten. Schon alleine diese Aussage ist blanker Unsinn. Auch eine noch
so hoch angesetzte Steuer hätte die Schönfärberei, um es
vorsichtig auszudrücken, der Griechen nicht verhindern können.
Tatsache ist doch, dass diese Steuer insbesondere den „kleinen“
Sparer treffen wird. Die Hedge-Fonds und Spekulanten werden ihre
Transaktionen dort durchführen, wo diese Steuer nicht erhoben wird.
Dazu brauchen sie nicht einmal Europa zu verlassen. England lehnt diese
Steuer strikt ab! Der eine oder andere von Ihnen mag denken, was soll
diese ganze Diskussion wegen 0,1 Prozent Steuer auf die jeweilige
Finanztransaktion, d. h. bei z. B. 10.000 Euro fallen gerade einmal 10 Euro
an. Diese Aussage ist richtig und gleichzeitig falsch. Ich wäre ein
absoluter Befürworter der Transaktionssteuer, wenn da nicht noch die
Abgeltungssteuer wäre, die, wie von mir bereits ausgeführt, von
jetzt 25 auf 32 Prozent erhöht und dann auf den persönlichen
Steuersatz erhoben werden soll, so zumindest die momentane Forderung der
SPD, wie im Übrigen auch die Linken und die Grünen verlauten
ließen. Ich frage mich nur, wer hier eigentlich noch sparen soll. Es
kann einfach nicht angehen, dass der Sparer ständig für das
Fehlverhalten anderer zur Kasse gebeten wird. Das Ganze dann noch damit zu
begründen, dass die Spekulanten an den Kosten der Finanzkrise
beteiligt werden sollen, ist eine Farce. Es geht einfach darum, wieder eine
neue Steuer einzuführen, um die Schulden derjenigen zu bezahlen, die
mehr ausgeben, als sie haben. Fakt ist: Wer das Sparen nicht
fördert, darf sich nicht wundern, wenn keine Rücklagen mehr
gebildet werden. Wozu das führt, sehen wir in Griechenland. Es bleibt
nur zu wünschen, dass es auch noch den einen oder anderen Politiker
gibt, der seinen Verstand benutzt und nicht nur an die nächste Wahl
denkt. Man kann von seinen Bürgern nicht das Sparen einfordern und sie
im Gegenzug dafür bestrafen – mit dieser Aussage gehen Sie mit
Sicherheit konform. | |
Hubert Weinlich
Vorstand der Finanzmatrix AG www.Finanzmatrix.de |  |  |  |
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Der
Nächste, bitte!
Während sich „das Land, wo die
Zitronen blühen“ – Italien – langfristig
günstiges Geld am Kapitalmarkt leihen konnte, stimmt man in Portugal
melancholische Fado-Musik an. Die Fundamentaldaten sprechen eine deutliche
Sprache, in Portugal rechnet man mit einem Schuldenschnitt. Die Anleihen
des Landes verzeichneten zu Wochenbeginn weitere Kursverluste. Für
zehnjährige Anleihen wurden Renditen um 16 Prozent aufgerufen,
für zweijährige Titel wurden rund 19 Prozent aufgerufen. Die
Tatsache, dass kurzfristige Anleihen über langfristigen Anleihen
rentieren, gilt allgemein als Alarmstufe Rot. Am deutschen Rentenmarkt
machten sich nach der Rally der vergangenen Tage erste
Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Trotz deutlich schwächerer
US-Konjunkturdaten bewegte sich die Zinsstrukturkurve nur marginal. So
erhöhte sich die Rendite für zehnjährige Bundeswertpapiere
nur marginal auf 1,81 Prozent. Land in SichtWeiterhin gibt
es keine Einigung zwischen den privaten Gläubigern und Griechenland
über die Modalitäten eines Schuldenschnitts. Allerdings
erklärte der griechische Ministerpräsident Lucas Papademos, man
wolle bis zum Ende der Woche eine Einigung
erreichen. FiskalpaktFast alle Staats- und Regierungschefs
der EU-Länder haben sich am Wochenanfang auf den zuvor viel
diskutierten Fiskalpakt geeinigt. Bereits im März soll der Pakt
unterzeichnet werden, obwohl er erst im Januar 2013 in Kraft treten wird.
Erwartungsgemäß werden Großbritannien und die Tschechische
Republik nicht unterzeichnen. Alle anderen 25 EU-Staaten sind vom
Fiskalvertrag überzeugt. Bei Haushaltsverstößen sind
entsprechende Sanktionen vorgesehen – deren genaue Ausgestaltung noch
abzuwarten ist. Länder, die den Vertrag unterzeichnen, werden im
Bedarfsfall Geld aus dem ständigen Rettungsmechanismus (ESM) erhalten.
Die Einführung des ESM wird auf den 1. Juli 2012 vorgezogen. Eine
Aufstockung des Volumens dürfte in Zukunft weiter diskutiert werden.
Zunächst bleibt es bei dem geplanten Betrag in Höhe von 500
Milliarden Euro. Unternehmensanleihen sind TrumpfDas
Emissionsjahr 2012 fängt für Unternehmensanleihen gut an. Die
Firmen langen kräftig zu und bringen umfangreiche Emissionen in Euro
und Fremdwährungen an den Kapitalmarkt. Auch die Familienholding Franz
Haniel & Cie, die größter Aktionär des Handelskonzerns
Metro ist, brachte zur Wochenmitte einen neuen Bond (WKN: A1MLPA). Die Firmenanleihe wird mit 6,25 Prozent
verzinst und am 8. Februar 2018 endfällig. Die Anleihe wird in der
anlegerfreundlichen Stückelung von 1.000 Euro an den Börsen
Hamburg und Hannover gehandelt. Umsatzspitzenreiter der
Woche3,75 % Bundesanleihe 06/17 (WKN: 113531), fällig: 04.01.2017, Kurs: 114,395,
Rendite: 0,76 Prozent, Umsatz: 50.000.000 Euro 5,125 % TUI Anleihe
(WKN: TUAG01), fällig: 10.12.2012 Kurs: 101,35, Rendite:
3,51 Prozent, Umsatz: 500.000 Euro | |  Annette Weirauch
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Hannover Mehr Orientierung durch
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Januar lässt auf starkes Börsenjahr hoffen
Mit der zurückliegenden Berichtswoche endete auch schon der
erste Monat des Jahres 2012. Ein Monat, der Balsam war für die
geschundenen Anlegerseelen, die sich noch von den Strapazen des letzten
Börsenjahres erholen. Und es war ein Auftakt nach Maß! Im
Januar hatte der DAX eine Steigerung von über 11 Prozent zu
verzeichnen und etablierte sich scheinbar dauerhaft über 6.500 oder
sogar 6.600 Punkten. Das Jahrestief im DAX sahen wir am 2. Januar, also dem
ersten Handelstag. In der Vergangenheit war dies immer ein gutes Zeichen
und ein starker Januar gab, unter normalen Bedingungen, einen Hinweis auf
den weiteren Verlauf des Börsenjahres. Die Anleger fassen wieder neuen
Mut und selbst „Abwertungsorgien“ der Ratingagenturen, die in
der Vergangenheit noch zu Panikreaktionen an den Märkten geführt
haben, werden nun mit Schulterzucken zur Kenntnis genommen. Es hat ein
Gewöhnungsprozess stattgefunden, man nimmt die
„Bedrohungen“ zwar wahr, aber lässt sich nicht
einschüchtern, sondern schaut auf die wirtschaftlichen Umstände
der einzelnen Unternehmen, und eben diese sehen, gerade bei vielen
deutschen Firmen, glänzend aus. Dem Anleger, der nicht auf
Einzelaktien setzen will, bieten sich hier gute Aktienfonds, die in
deutsche Standardtitel investieren. Einen bekommen die Anleger an der
Börse Hamburg in diesem Monat besonders günstig, den Pioneer
Aktien Deutschland (WKN: 976950) mit einem Spread von maximal 0,25 Prozent.
Hiermit investiert der Anleger in deutsche DAX-Titel und somit auf einen
weiteren Aufschwung der heimischen Wirtschaft, die auf der einen Seite
solide aufgestellt ist und auch in den Wachstumsmärkten mehr als einen
Fuß in der Tür hat. | | Oliver Wetekamp
Skontroführer für Investmentfonds an der Börse Hamburg
www.mwbfairtrade.com
Hier gehts zum Handel mit Investmentfonds an
der Börse Hamburg |  |  |  |
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Sonstige Fonds gewinnen zunehmend an Bedeutung
In der aktuellen Handelswoche konnten bereits 70 Anteile an
geschlossenen Fonds erfolgreich vermittelt werden. Der Großteil des
Umsatzes fand mit rund 1,5 Millionen Euro im Segment der Immobilienfonds
statt. Unter anderem wechselte ein Anteil am HCI Real Estate BRIC + den
Besitzer: Die 200.000 US-Dollar-Beteiligung konnte zu einem Kurs von 65
Prozent vermittelt werden. In den vergangenen zwölf Monaten wurde
knapp eine Million US-Dollar mit einer Kursspanne von 59,5 bis 70 Prozent
gehandelt. Der Fonds investiert in vier ausgewählte Zielfonds, die
ihrerseits in Immobilien in Brasilien, Russland, Indien und China
investieren. Gemäß jüngst veröffentlichtem
Zwischenbericht 2010 verfügen die Immobilienportfolios der Zielfonds
über das Jahr 2010 hinweg über eine positive
Performance. Besonders erfreulich ist jedoch auch die Entwicklung im
Segment der sonstigen Fonds. Dazu gehören unter anderem Private
Equity, erneuerbare Energien, Flugzeugfonds und Lebensversicherungsfonds.
Diese gewinnen sowohl bei privaten als auch institutionellen Investoren
zunehmend an Bedeutung. Im Jahr 2011 stieg der Anteil am Gesamtumsatz auf
14 Prozent; im Januar des laufenden Jahres sowie auch in der aktuellen
Woche lag der Anteil bei 25 Prozent am Gesamtumsatz.
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|  Alex
Gadeberg Vorstand der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG www.zweitmarkt.de
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Ein solides Wissen über
die Anlagemöglichkeiten und die vielfältigen Strategien im
Wertpapierbereich ist die Basis für ein erfolgreiches Investment.
Speziell den Privatanlegern möchten die Börsen in Hamburg und
Hannover dabei helfen, dieses Wissen schnell und effektiv zu erlangen.
Unsere Experten erläutern Ihnen kompetent und
verständlich die wichtigsten und interessantesten Themen rund um die
Wertpapieranlage. Dabei werden die Seminargruppen bewusst klein gehalten;
so sind individuelle Fragen und kleinere Diskussionsrunden mit den
Referenten möglich.
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Börse Hamburg gelangen Sie hier.
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Börse Hannover gelangen Sie hier. |
| Hier können Sie sich zu den Seminaren anmelden:
für Hamburg 040 - 361 302 - 0
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Asset
Allocation: Die richtige Vermögensaufteilung - Folge 7 (Ende)
"Einfach, günstig, langfristig: so gelingt eine
ausgewogene Vermögensaufteilung" - Interview mit Dr. Thomas
Ledermann
Herr Dr. Ledermann, welche Grundregel
sollten Anleger bei der Aufteilung ihres Vermögens auf jeden Fall
beachten? Neben der Grundregel schlechthin – das
Risiko zu streuen – sollten Anleger ihre Vermögensanlage
langfristig ausrichten. Ein ständiger Wechsel zwischen einzelnen
Anlagen, wie man es zum Beispiel beim sogenannten Tagesgeld-Hopping
beobachten kann, ist nicht sinnvoll. Denn Wechseln kann sehr aufwändig
sein, was Zeit und oft auch Geld betrifft. Wichtig ist die Aufteilung nicht
nur auf mehrere einzelne Titel, sondern auch auf unterschiedliche
Anlageklassen. Denn manche Ziele lassen sich nur mit bestimmten
Anlageklassen erreichen – beispielsweise können bestimmte
Renditeziele nur über renditestärkere Anlagen wie Aktien
realisiert werden. Die Kurse von Aktien können aber schwanken, anders
als etwa bei Banksparprodukten. Das müssen Anleger aushalten
können. Wie können Privatanleger auch ohne
große Vorkenntnisse ihre Anlagerisiken streuen? Bei
Investmentfonds ist die Risikostreuung quasi schon im Bauplan vorgegeben:
Denn jeder Investmentfonds investiert in viele unterschiedliche Titel.
Außerdem überträgt der Anleger bei aktiv gemanagten Fonds
dem Fondsmanager die Aufgabe, kontinuierlich die Gewichtungen im Portfolio
anzupassen, neue Titel hinzuzufügen oder andere zu verkaufen. Weil oft
ein enormes Fondsvolumen verwaltet wird, sind die Kosten für den Kauf
und Verkauf einzelner Anlagen für einen Investmentfonds viel geringer,
als wenn jeder einzelne Anleger selbst diese Käufe und Verkäufe
tätigen müsste – vom zeitlichen Aufwand einmal ganz
abgesehen. Was sollte der Anleger beim Umschichten
berücksichtigen? Da beim Kauf und Verkauf von
Anlageobjekten Kosten entstehen können, sollten Anleger beim Orderweg
genau hinschauen. Investmentfonds zum Beispiel können Anleger in der
Filialbank, bei Online- und Discountbrokern sowie an den Börsen kaufen
und verkaufen. Die Börse Hamburg war 2002 Vorreiter im börslichen
Handel mit Investmentfonds. Heute erhalten Anleger bei uns mehr als 4.300
Fonds, und zwar ohne Ausgabeaufschlag. Das senkt die Kosten ganz erheblich
und stellt einen deutlichen Vorteil gegenüber anderen Orderwegen
dar. Vielen Dank für das Interview. | |
Dr. Thomas
Ledermann Geschäftsführer Börse Hamburg und
Vorstandsmitglied der Börsen AG www.boersenag.de |
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